Verstetigung von Dacheinrichtungen

Zusammenarbeit: 2013 bis 2019

Die AG hat ihre Ergebnisse im Juni 2019 im UniWiND-Intranet (geschlossener Mitgliederbereich) veröffentlicht, mit dem Arbeitspapier "Erfolgsfaktoren und Mehrwert der Verstetigung von fakultätsübergreifenden Graduierteneinrichtungen".

Die AG hat 2014/15 eine Umfrage durchgeführt und 2016 ergänzend qualitative Interviews mit Vertreter/innen von Graduierteneinrichtungen geführt. Als Ergebnis konnte die AG Erfolgsfaktoren, aber auch Hindernisse im Verstetigungsprozess identifizieren. Die Publikation liefert zudem gute Argumente, warum fakultätsübergreifende Graduierteneinrichtungen so wichtig für die Qualifizierung und Unterstützung von Promovierenden und Postdocs im Sinne von UniWiND sind.

UniWiND-Mitglieder haben ihre Zugangsdaten zum Intranet mit der Aufnahme Ihrer Einrichtung als Mitglied per E-Mail erhalten. Wenn Sie Ihre Zugangsdaten vergessen haben, wenden Sie sich bitte an die Geschäftsstelle.

 

Beschreibung der AG (aus 2013):

Viele Graduierteneinrichtungen stehen nach dem Auslaufen von Drittmitteln vor der Frage, wie die über Jahre aufgebaute Einrichtung zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses weitergeführt werden kann. Besonders große Graduierteneinrichtungen, die mehrere Fachbereiche einschließen und universitätsweite Modelle sollten den Universitäten erhalten bleiben. Dabei wird weniger die Frage nach der Sinnhaftigkeit solcher Einrichtungen diskutiert als die Frage nach der Finanzierung. Es gibt in Deutschland mittlerweile einige Universitäten, die es geschafft haben, Graduierteneinrichtungen selbst zu implementieren und selbst zu finanzieren. Der grobe Überblick zeigt, dass es sich um sehr unterschiedliche Modelle handelt. In der Arbeitsgruppe sollen systematisch deutschlandweite Beispiele gesammelt und analysiert werden.

Die daraus entstehende Sichtbarkeit von Schwierigkeiten im Prozess, aber auch von erfolgreichen Lösungsansätzen, kann andere Universitäten bei derartigen strukturell anspruchsvollen Verstetigungen unterstützen. Der Schwerpunkt soll dabei nicht nur in der Prozessanalyse liegen, sondern auch die Funktion von universitätsweiten Einrichtungen darstellen, d. h. wie sieht das Qualifikationsangebot aus, wie werden die Promovierenden in die Ausgestaltung einbezogen und inwieweit wird die Graduiertenschule als Plattform für die universitätsweite Diskussion der Promotionssituation genutzt. Besonders in Bezug auf den letzten Punkt soll auch die Erfassung von bestehenden Rahmenpromotionsordnungen, die für eine komplette Universität gelten, angegangen werden. Dabei ist nicht nur interessant zu wissen, welche Universitäten bereits den Prozess durchlaufen haben, sondern auch wie er von statten gegangen ist und welche Erfahrungen weiter gegeben werden können.

Koordination:
Dr. Christiane Wüllner, Ruhr-Universität Bochum
Prof. Dr. Gerald Warnecke, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg