Datenbasis Promovierendenerfassung – Anwendungsmöglichkeiten und Konsequenzen

Zum Zweck der Qualitätssicherung des Promotionsgeschehens sowie vor dem Hintergrund der Novelle des Hochschulstatistikgesetzes sammeln Hochschulen spätestens ab 2017 systematisch umfangreiche Daten über den wissenschaftlichen Nachwuchs. Die Einführung bzw. Weiterentwicklung von Promovierendenerfassungssystemen an deutschen Hochschulen trägt dazu bei, dass die Informationslage bezüglich der Promotion allgemein verbessert wird. Damit die Daten zwischen den Einrichtungen möglichst vergleichbar sind, hat die UniWiND-AG „Promovierenden-erfassung“ (2013 – 2015) einen Vorschlag für eine einheitliche Datenerfassung unterbreitet, der als Band 7 der UniWiND-Publikationsreihe veröffentlicht wurde. http://www.uniwind.org/publikationen/publikationsreihe/

Basierend auf dieser Empfehlung soll im Rahmen des Netzwerks „Datenbasis Promovierendenerfassung – Anwendungsmöglichkeiten und Konsequenzen“ der Austausch zwischen den Hochschulen über das Nutzungspotenzial der anfallenden Daten gefördert werden. Die differenzierte Auseinandersetzung mit den Anwendungsmöglichkeiten fördert dabei die Sensibilisierung für verschiedene Interpretationsspielräume. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Austausch über datenbasierte Evaluations- und Monitoringsysteme zur gezielten Verbesserung der Rahmenbedingungen von Promovierenden an den Hochschulen.

Ansprechperson: Dr. Jens Brauer (Leiter der UniWiND-Koordinierungsstelle Nachwuchsinformationen/UniKoN, Friedrich-Schiller-Universität Jena)
jens.brauer@uni-jena.de