Gute wissenschaftliche Praxis: Bestandsaufnahme und Umsetzungsstrategien

Nicht zuletzt aufgrund der in den vergangenen Jahren prominent gewordenen Fälle wissenschaftlichen Fehlverhaltens – insbesondere im Promotionskontext – haben zahlreiche Vereinigungen, Institutionen und Verbände zentrale Richtlinien und Empfehlungen erarbeitet oder ihre bestehenden Empfehlungen ergänzt und überarbeitet.

Universitäten sehen sich zunehmend in der institutionellen Verantwortung, diese neuen Empfehlungen in Form von Prozessen, Veranstaltungen und Maßnahmen in die Praxis umzusetzen. Häufig sind die jeweiligen Graduierteneinrichtungen zentral an Konzeptentwicklungen und konkreter Umsetzung beteiligt.

Die Arbeitsgruppe möchte sich daher aus dem Blickwinkel der Graduierteneinrichtungen mit Fragen rund um mögliche Beiträge zur Umsetzung universitärer Strategien sowie der Konzeption und Etablierung konkreter Angebote zu guter wissenschaftlicher Praxis beschäftigen.

Mögliche Themen sind u. a.:

  • Bestandsaufnahme existierender Angebote zu guter wissenschaftlicher Praxis sowie zu Rollen und Aufgaben der Graduierteneinrichtungen in Implementierungsprozessen (z. B. Kursangebote, weitere Veranstaltungsformate, Beratungsangebote, andere Formen der Prozessbeteiligung),
  • das Aufzeigen von Umsetzungsstrategien und damit verbundener Chancen und Herausforderungen (z. B. externe vs. interne Angebote, E-learning Tools vs. Präsenzkurse, verpflichtende vs. freiwillige Teilnahme, fachkulturelle vs. interdisziplinäre Formate, Herausforderungen beim Aufbau von Inhouse-Angeboten, usw.) sowie
  • ein expliziter Erfahrungsaustausch.

 

Koordination:
Dr. Sibel Vurgun, Eberhard Karls Universität Tübingen
Dr. Christian Dumpitak, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf